Meinen Partner zu überzeugen war die größte Herausforderung

Von Sophie M. aus Hamburg, Deutschland


Als ich zum ersten Mal die Idee mit den Wollwindeln erwähnte, warf mir mein Partner diesen Blick zu. Du weißt schon: hochgezogene Augenbrauen, ein schiefes Lächeln, innerlich schon bereit für ein „Hab ich’s dir nicht gesagt?“.
Warum sollen wir es uns schwerer machen als nötig?“ fragte er. „Wir haben genug um die Ohren, da brauchen wir nicht auch noch Extra-Wäsche.“ Ihn zu überzeugen, war wirklich eine Herausforderung.

Natürlich sind Stoffwindeln auf lange Sicht günstiger als Wegwerfwindeln. Aber für mich ging es nie ums Geld. Es ging darum, unserem Baby etwas Natürliches und Sanftes zu geben. Ich hatte von den „magischen“ Eigenschaften der Wolle gelesen – dass sie trocken bleibt, Temperatur reguliert und, wenn man einmal den Dreh raus hat, erstaunlich pflegeleicht ist. Also gab ich ihm ein Versprechen: Lass es uns einfach probieren.

Wie ein Kind an Weihnachten

Partner überzeugen

A few weeks later, our Jovoh newborn package arrived. I opened the box like a child on Christmas morning. Out came the softest wool covers I could ever imagine, in beautiful, calming colours. They looked nothing like the bulky, awkward cloth nappies he’d pictured. My partner paused and said, “Oh… that’s not what I expected.” Still, I could see the doubt in his eyes.

Ich bereitete alles vor – wusch die Einlagen, fettete die Überhosen, faltete winzige Flats so ordentlich, dass sie fast zu schade zum Benutzen aussahen. Und dann warteten wir auf unser Baby.

Als unser kleiner Schatz da war, stellte sich unser Leben auf den Kopf – wunderschön, aber auch unglaublich anstrengend. In den ersten Tagen griffen wir zu Wegwerfwindeln – Überlebensmodus pur. Doch als der erste Nebel sich lichtete, erinnerte ich mich an unseren schönen Wollestapel, der im Kinderzimmer bereitlag.

Es hat sich einfach richtig angefühlt

Das erste Mal, als ich unserem Baby eine Jovoh-Wollwindel anzog, wusste ich es sofort: Das ist es. Weich auf der empfindlichen Haut, anschmiegsam und doch atmungsaktiv – ganz ohne das knisternde Plastikgefühl der Wegwerfwindeln. Selbst nach längerer Tragezeit fühlte sich die Überhose trocken und warm an – keine Nässe, keine Rötungen. Ich war überrascht. Wirklich.

Langsam begann auch die Skepsis meines Partners zu schwinden. Eines Abends erwischte ich ihn dabei, wie er unserem kleinen Jungen ganz selbstverständlich eine Wollwindel anzog – ohne dass ich ihn darum gebeten hatte. Und heute, ein paar Monate später, ist er der Erste, der sagt: „Die sind wirklich toll.“

Wenn ich zurückblicke, bin ich einfach froh, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört habe. Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen – sondern das zu finden, was sich für die eigene Familie richtig anfühlt.
Für uns waren Wollwindeln keine zusätzliche Arbeit. Sie wurden Teil unseres Alltags, unserer Fürsorge und unserer Liebe für unser Baby. Und meinen Partner zu überzeugen war am Ende gar nicht so schwer, wie ich befürchtet hatte.


Anmerkung von Jovoh

Hast du eine eigene Geschichte? Dann schicke sie mir. Ich freue mich darauf von dir zu hören, und wie du den ersten Schritt gewagt hast. Ob es Liebe auf den ersten Blick war oder ein holpriger Start, der sich zu etwas Großartigem entwickelt hat – ich würde gerne einen Blogbeitrag mit dir schreiben, der auf deinen ehrlichen Erfahrungen basiert.